«Muslime haben Anrecht, über Jesus informiert zu werden»

Rund 200 Personen besuchten übers Wochenende den dreitägigen Anlass «Link to Muslims». Vermittelt wurde, wie man als Christ Muslimen begegnen, sie verstehen und lieben kann.

Etliche Punkte standen auf dem Programm, kernige Botschaften und variantenreiche Workshops. Bei letzteren favorisiert wurden «Der Koran als Brücke» und «Muslimische Frauen im Dilemma». Etwa 25 Personen beteiligten sich am Strasseneinsatz, den Beati leitete, ein Mitarbeiter des Konferenz-Organisators «Christen begegnen Muslimen» (CM). Beati: «Wir befragten Muslime über ihre Träume. Bei guten Gesprächen trafen wir Menschen aus aller Welt. Für Muslime sind Träume etwas Wichtiges und wir ermittelten in einem Umfragebogen auch, ob sie Glauben, dass Träume von Gott kommen und ob sie darauf reagieren würden – was alle sofort bejahten. Auch schenkten wir ihnen die DVD „More than dreams“, welche sie dankbar entgegennahmen.»

Muslime haben Anrecht

Auch wurde die Frage gestellt, ob man bereit ist, auf Muslime zuzugehen, auch wenn der Preis vielleicht hoch ist, was in der Schweiz aber kaum der Fall sei. Beati: «Jeder Muslim hat das Recht, informiert zu werden, worum es im christlichen Glauben geht. Mein Traum ist, dass dies geschieht; nicht dass sie einmal vor Gott stehen und wir Schweizer haben ihnen nichts gesagt. Sie haben ein Anrecht zu erfahren, wer Jesus ist.»

Ihm seien die Muslime wichtig, «deshalb wünsche ich mir, dass für jede Moschee und ihre Besucher gebetet wird.» Auch wenn islamische Grossveranstaltungen über die Bühne gehen, wäre es schön, so Beati, wenn Teams da sind, die mit ihnen nicht über das Wetter reden. «Wir wollen nicht über sie schimpfen, sondern für sie da sein, dort wo sie sind.»

Erste, aber nicht letzte Konferenz

Die Konferenz war ein Bedürfnis, und so wurde gefragt, warum sie erst jetzt durchgeführt wird. «Es wird wieder eine geben, die Frage ist aber, ob wir bereits im nächsten Jahr eine zweite durchführen oder ob die nächste in zwei Jahren folgt», blickt Beati nach vorn.

Etwa ein Viertel der Konferenbesucher engagieren sich regelmässig für Muslime, hält Beati fest, «und ich bin überzeugt, dass es noch mehr werden. Es geht darum, den Leuten Tools für diese Arbeit mitzugeben. Wir von der CM als ein paar wenige Spezialisten können nicht alle erreichen.» Gegenwärtig leben in der Schweiz rund 400.000 Muslime.

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