Die interkulturelle Weihnachtsfeier in Stans

Zum zweiten Mal führten wir in diesem Jahr eine interkulturelle Weihnachtsfeier durch. Menschen, die neu in der Schweiz, randständig und einsam sind, wollten wir einladen und ihnen Weihnachten erklären und den wahren Sinn nahebringen. Dieses Jahr war das Fest in Zusammenarbeit mit einer anderen kirchlichen Institution entstanden und fand daher auch in einem öffentlichen Gebäude statt. Etwa 60 Leute aus der Schweiz und zahlreichen Ländern wurden mit Glühmost zum Apéro empfangen. Die Feier begann mit einem Musikstück und einer Begrüssung, bei der alle Besucher ihr Herkunftsland nannten: Schweiz, Italien, Holland, Deutschland, Afghanistan, Iran, Jemen, Syrien, Kurdistan, Philippinen, Eritrea und Irak.


Ebenso arm und verachtet

Den Fremden, die weit weg von ihrer Familie sind und in sehr bescheidenen Verhältnissen leben, hat die Weihnachtsgeschichte viel zu sagen, haben doch die Hirten, arm und verachtet, einiges gemeinsam mit unserem Migranten, ebenso Josef und Maria, die in der Fremde unter schweren Bedingungen ihr Kind zur Welt brachten. Jesus, der Hoffnungsträger und die Hauptperson des Festes, hat Trost und Freude zu schenken. Nach einem Ausschnitt aus dem Jesusfilm, einer Weihnachtsgeschichte für Kinder und einem arabischen Weihnachtslied gab es Geschenke für alle. Mit Stille Nacht und „joy to the world“ endete der formelle Teil des Festes. Das Essen mit seiner reichen Palette von Gerichten aus verschiedenen Ländern wie auch die Gemeinschaft an den Tischen, waren einfach ein Geschenk.
Kommentar einer Besucherin: „Das war eine sehr schöne Abwechslung für mich. Die Leute haben sich grosse Mühe gegeben. Das Fest hat mir sehr gefallen. Ich möchte an meinem neuen Wohnort auch eine Kirche suchen. So lange hatten wir nicht die Freiheit, in eine Kirche zu gehen (Syrerin an der interkulturellen Weihnachtsfeier, seit drei Monaten im Asylheim).

Mein persönliches Weihnachtsgeschenk

An jenem Abend fand ich mich zwischen Frauen aus Jemen, Irak, Syrien, Iran und der Schweiz. Ich darf mit ihnen unterwegs sein, mit manchen verbindet mich tiefe Freundschaft  –  dafür danke ich Gott. Von Herzen wünsche ich mir, diese Gemeinschaft mit genau diesen Frauen auch im Himmel in der Gegenwart Gottes zu pflegen.

AB

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