CM Gruppe Rafz – Spezial: Interkultureller Frauenhauskreis

Es war der Wunsch zweier persischer Frauen, ihre Wohnungen zu öffnen, damit andere Frauen bei ihnen das Wort Gottes hören können und sie ihnen Gastfreundschaft erweisen dürfen. Beide Frauen kamen in der Schweiz zum Glauben an Jesus Christus. Seit bald zwei Jahren treffen wir uns jeden ersten Donnerstag im Monat, momentan meistens in Rafz. Ich mache einen Sammeltransport und nehme Frauen, fast alle aus dem islamischen Hintergrund, mit. Dort erwartet uns jedes Mal ein feines persisches Mittagessen. Tischgemeinschaft stillt unsere menschlichen Bedürfnisse: Einerseits das leibliche Wohl, andererseits das Bedürfnis nach Gesprächen und Gemeinschaft.
Schon Jesus setzte sich mitten unter die Menschen und ass mit ihnen.

Wir alle freuen uns auf die Andacht, welche immer ich vorbereite. Das ist das Liebste, das ich tue, den Frauen das Wort Gottes auszuteilen. Wir erleben, wie die Frauen angerührt werden durch die Liebe Gottes, wie sie seine Gnade erkennen und annehmen. Bei der Geschichte von der Frau, die Jesus mit den Tränen die Füsse wusch und sie nachher mit ihren  Haaren trocknete, sagte eine Frau: „Das ist genau meine Geschichte, auch ich wurde verstossen, als Abtrünnige behandelt, die islamischen Gesetzeslehrer verurteilten mich, doch Jesus nahm mich in seiner Liebe an, er schenkte mir Gnade und nun darf ich seine geliebte Tochter sein.“

Auch die Geschichte von Hagar berührte die Herzen der Frauen. Hagar lief hinaus in die Wüste, weil sie es bei Sara nicht mehr aushielt. Wir alle kennen den Wunsch, einfach wegzulaufen, das Gefühl zu haben: „Gott, du kümmerst dich überhaupt nicht um mich, ich kann nicht mehr! Gott, hast du mich vergessen?“ Und dann geht die Geschichte weiter: Aber der Engel des Herrn fand Hagar bei der Quelle und sprach: „Hagar, wo kommst du her und wo willst du hin?“ Das sind zwei der grossen Grundfragen unseres Lebens. Oft stecken wir wie Hagar in der Wüste des Lebens. Gott begegnete Hagar in der Wüste der Einsamkeit. Gott begegnete der einfachen Sklavin und gab ihr einen neuen Wert. Nicht das Kind von Abraham machte sie wertvoll, sondern die Erfahrung, dass sie Gott angesehen hat. Gott selber teilte Hagar den Namen ihres Sohnes mit: „Ismael soll er heissen.“ Ismael bedeutet: Gott hört. Gott sah nicht nur Hagar in der Wüste, sondern er hörte sie auch.

So erfahren auch die Frauen aus den islamischen Ländern, dass Gott auch sie in ihrer Wüste des Lebens sieht und hört. Einige haben schon ganz persönlich die Gnade Gottes erfahren,  sie erleben Wiederherstellung, sie erkennen, dass sie einen ganz besonderen Wert haben auch als Frauen. Gott hat sie einzigartig und wunderbar gemacht!
Wie Gott Eva geschaffen hat, um Leben zu spenden (Eva bedeutet Leben, lebendig), will Gott auch, dass die Frauen in unserem Hauskreis zu Frauen werden, die das Leben entdecken mit ihm.
Gemeinsam beten wir, besonders für die Familien der Frauen in ihren Herkunftsländern und auch für muslimische Freunde hier in der Schweiz.

Unser Wunsch ist es, als Christinnen Musliminnen zu begegnen, um ihnen das lebendige Wasser anzubieten.

Elisabeth B.
 
 

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